Heidekreis-Klinikum GmbH

Heidekreis-Klinikum GmbH, Krankenhäuser Soltau und Walsrode

Die Heidekreis-Klinikum GmbH bietet als gemeinnützige GmbH mit ihren beiden Krankenhäusern in Soltau und Walsrode sowie der Heidekreis-Dienstleistungsgesellschaft mbH umfassende Krankenhausleistungen und weitere Dienstleistungen im Gesundheitswesen sowie Serviceleistungen auch außerhalb des Krankenhausbereichs.

Dabei starteten die beiden Krankenhäuser Soltau vor mehr als einhundert Jahren getrennt, mit damals 13 Betten in Soltau und 25 in Walsrode. Diese beiden Kreiskrankenhäuser waren die Vorgänger des heutigen Heidekreis-Klinikums. Sie wurden schrittweise erweitert und ausgebaut, um den Ansprüchen der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden. Seit 1997 sind die Krankenhäuser wirtschaftlich selbständig und in der Heidekreis-Klinikum GmbH verbunden.

Wirtschaftlichkeit ist ein zentrales Thema des Handelns des Klinikums. So auch im Jahr 2006 mit der Entscheidung für TransConnect®. Eine Reihe von IT-Systemen werden von beiden Krankenhäusern Soltau und Walsrode parallel genutzt. Hier stand und steht die Herausforderung einer effektiven und sicheren Verfügbarkeit und Kommunikation zwischen den Häusern. Dies wird durch den Einsatz von TransConnect® als Kommunikationsserver sichergestellt.

Im klinischen Bereich spielt dabei in der IT-System-Kommunikation der Standard HL7 eine große Rolle. Es handelt sich dabei um einen internationalen Standard für den Austausch von Daten zwischen Organisationen im Gesundheitswesen und deren Computersystemen. Die Kommunikation und der Nachrichtenaustausch finden auf Applikationsebene statt.

Das zentral angeschaffte Klinikinformationssystem und die Investition in ein digitales Archiv sollte beiden Häusern zur Verfügung gestellt werden. In der ersten Projektstufe wurde deswegen 2006

  • ein zentrales, digitales Patienaktenarchiv (MultiArchive)
  • das Klinikinformationssystem „fd-klinika“ und
  • die „BOSS“-Laborsysteme von AKOS-it in Walsrode und Soltau

mit TransConnect® gekoppelt.

Mit dem fortschreitenden Ausbau über die Jahre wurden weitere Systeme hinzugezogen, so dass man gegenwärtig von einer vollständigen Integration aller klinischen Systeme im Haus sprechen kann, wie auf dem nachfolgenden Bild zum Ausdruck kommt.

Systemlandschaft

 

TransConnect® spielt hierbei eine entscheidende Rolle, denn mit dem System

  • GeDoWin für die Geburtendokumentation und
  • GEMED für die Intensivstation

sind auch in jeder Hinsicht lebenswichtige klinische Bereiche betroffen.
Die Kommunikation im TransConnect® findet auf der Basis eines XML Nachrichtenaustausches statt. Die ein- und ausgehenden HL7-Nachrichten werden in dieses Format umgesetzt und intern weitergeleitet. Die HL7-Nachrichten werden durch TransConnect® an die verschiedenen Systeme mittels der vorhandenen File- oder Socket-Schnittstelle weitergegeben. Die Kommunikation erfolgt dabei hochverfügbar, reibungslos und wartungsarm. Die Systemadministration wird im Fehlerfall durch den ebenfalls gekoppelten Mailserver auf Systemausfälle der kommunizierenden Systeme oder Störungen in der Übertragung aufmerksam gemacht.

Das System läuft stabil und so wurde im Jahr 2009 auch ein erster Releasewechsel durchgeführt. Mit diesem neuen Release ist hinsichtlich der Kommunikation ein Qualitätssprung in der Performance erreicht worden.

Aufgrund der guten Erfahrung beim Einsatz von TransConnect® und in der Zusammenarbeit mit apparet IT und der SQL Projekt AG haben wir uns schnell entschieden, als einer der ersten Anwender auf das neue Release 1.3.5 zu wechseln. Trotz sehr kritischer Geschäftsprozesse, hatten und haben wir Vertrauen in die Systemstabilität und Sicherheit von TransConnect“. Zitat Carsten Franck (Leiter Organisation, EDV und QM)

 

Die Vorteile von TransConnect® for health care liegen in:

  • dem geringen Aufwand bei der Herstellung einer Schnittstellen-Verknüpfung
  • der im System vorhandenen Persistenzschicht, welche vor dem Verlust von Nachrichten sowie der Doppelverarbeitung schützt
  • der Datensicherheit bei Verarbeitung von Nachrichten, Daten und Informationen basierend auf Transaktionen
  • der Flexibilität bei der Transformation und Filterung der Nachrichten
  • der Möglichkeit den Nachrichtenverkehr auszuwerten und nachzuvollziehen. Damit kann im Fehlerfall sehr einfach nachgewiesen werden, wann und wie welche Nachricht emittiert, übertragen und verarbeitet wurde.
  • der zentralen Administration und Überwachung der Schnittstellen mit minimalem Aufwand insbesondere bei Problemen und plötzlichem Ausfall einer heterogenen Schnittstellenvielfalt